WIEN
inkl. Bratislava & Salzburg

März 2017

Von Osteuropa in den Alpenraum, an 1 Tag
Viele romantische Rundreisen führen die Donau entlang, und Wien bedarf ohnehin keiner Erklärung. Das Gute, so nah …
 
Stopover: Stift Melk
Eines der größeren und bedeutenderen Klöster, eine Perle des Barock.
Ich persönlich fand es dort sehr düster (der Himmel war grau). Das erdige Innere, die vielen Gänge – das machte es nicht besser.
Für mich aber ein guter Ort, um mir eine Horrorstory auszudenken. Und diese Notizen habe ich im Supermarkt-Café festgehalten …

 

„Wien ist anders“, sagt das Schild an der Autobahn.
„Wien ist nicht Österreich“, sagen viele Österreicher (eher ein Stück Osteuropa). Und die Wiener wären unfreundlich.
 
In Wien beziehen wir unsere Ferienwohnung. Parken das Auto in einer altmodischen Garage. Die zugehörige Tankstelle ist modern, alles andere verströmt nostalgisches Flair. Die Leute sind sehr höflich und freundlich. Auto einparken, Schlüssel abgeben, fertig. Rückgabe gegen unseren guten Namen (nix Beleg oder Unterschrift ...)

 


Die Museen in Wien haben Weltrang. Wir können sie noch anschauen, wenn wir alt sind … Also machen wir genau das.
Im Museumsquartier wurden die Gebäude in den 1880ern extra für die Sammlungen neu gebaut, da Sammlungen natürlich eine Prestigefrage sind.

"Ghost Rider", ich, 2017


Kunsthistorisches Museum:
Bruegel, Rubens, Tizian, uvm. Der bekannte „Turm von Babel“ hängt hier, und viele, viele weitere interessante Werke. Das Gebäude selbst bietet einen passenden Rahmen.
Zeit: 1 Tag (für Leute wie uns), danach waren wir nicht mehr aufnahmefähig.

Meine Highlights:
- schräge Typen & alte Leute. Meist Künstler-Selbstporträts inkl. Ehefrau
- Barbusige Frauen die in Versuchung geführt werden (und es mögen?)
- Rubens (Jagdszene): Der Jagdgöttin wurde vor der Jagd nicht geopfert. Deshalb schickt sie ihren stärksten Eber vor, der für Chaos und Verwüstung vom feinsten sorgt
- Brueghel: Karneval gegen Fastenzeit im Lanzenstechen (als Teil einer Dorfszene). Team Karneval: auf Fass, Spieß mit Saukopf als Lanze. Team Fastenzeit: blutleere Geistliche, mit Ruder als Lanze, würdevollem Wagen, aber wenig Antriebs-Power.
- auch nicht schlecht: Putte mit „Pommes-Gabel“, dem Zeichen für Teufel (oder Rock‘n‘Roll)
- Tizian: Venus und Mars, in delikater Stellung. (Venus wird übrigens öfter abgebildet, mit den verschiedensten Typen, sorry: Göttern)
- „Tambourinschläger“ (venezianisch): Kinder lieben Trommeln
- Lukrezia: wurde vergewaltigt und erdolcht sich (nicht ihn), um die Ehre zu retten
- Reiter und Pferd von unten (rundes Bild), ungewöhnliche Perspektive = Paolo Veronese „Opfertod des Marcus Centrius“, um 1550


Die Kunstkammer (= „Wunderkammer“) ist dort beherbergt. Viel Kurioses, viel HighTech aus dem 16. Jh.
- Sonnenuhren aus Messing, klein: zum Zusammenklappen, in Buchform; für Äquatornähe; senkrecht, waagrecht, etc. alle um 1600
- Automaton:
- 2 Kugellaufuhren: aufziehen, Kugeln rollen, setzen Hebel in Bewegung, ...
- Schiff als Spieluhr, mit Musik, Action und abgefeuerten Kanonen
YouTube:
Kugellaufuhr (ist zwar aus Braunschweig, das Prinzip ist aber das gleiche): https://www.youtube.com/watch?v=64dvbljP_GE
Schiffsautomat: https://www.youtube.com/watch?v=14y_7yNEnG8


Draußen wird der Stadtmarathon vorbereitet, Hubschrauber patrouillieren über der Stadt. Viele „Runner“ sind unterwegs, laufen sich warm, bis der Marathon beginnt. Der ganze Verkehr wird umgeleitet.


Naturhistorisches Museum:
Beeindruckende und umfassende Sammlung. Die Schaukästen sind so alt wie das Museum, und eigentlich selbst schon Objekte …
Kometen, Dinosaurier; viele Mineralien, aus allen Teilen der Welt, in 1 Kasten.
Beispiel: in diesem Kasten ist nur Rhodonit, aus versch. Vorkommen, die alle anders aussehen:


Kuriosa: auf den Zetteln zur Herkunft, sind die Namen der Länder so alt, wie die Zettel, z.B.: Rumänien, Siebenbürgen, Böhmen (mit meist dt. Ortsnamen), UdSSR.

weitere Schmankerl:
- Tiere die nach mineralogischen Farben benannt sind, ausgestopft, neben dem gleichfarbigen und namensgebenden Mineral, wie z.B.:
Azurblaurabe, Malachitnektarvogel, Rubintyrann (ein sehr kleiner Vogel übrigens), Menningvogel, Lazulifink, Smaragdtaube, Topasrubinkolibri, Granatastrild, Amethystkolibri
- Dodo bzw. Dronte: flügelloser Vogel aus Madagaskar, zutraulich, leicht wegzutragen, schmackhaft. Deshalb um 1690 ausgestorben.

Zeit: 1 Tag (für Leute wie uns), danach waren wir nicht mehr aufnahmefähig.

 

 

Naschmarkt:
Ein ganzer Markt nur mit Häuschen, in denen gekocht wird. Streetfood ist also ein alter Hut (nur wiederentdeckt). Ob ich schon in Osteuropa bin, oder ob es exotisch ist? Egal, ich besuche die Russin und kaufe mir:
Blini mit Kartoffel und Speck: Teigtasche mit Kartoffel-Stappe (grün gewürzt) und Speck/Schinken/Jagdwurst etc. gefüllt. On Top: Sourcream

 

Prater
Eine Donauinsel, die Praterinsel, ist ein ganzjähriges Volksfest.
Riesenrad: (seit 1897)
Sieht wenig rasant aus. Eine Runde dauert ca. 15 Minuten (es geht also schneller als es aussieht). Ein -und Aussteigen unten dauert ein wenig. Heißt: wenn man oben ist, steht das Rad, was schöne Fotos und Ausblicke ermöglicht.
Events sind vorbestellbar, z.B. ein Candlelight-Dinner, in einer eigenen Kabine …

 
Wer es gerne rasant mag (wie ich): Black Mamba (5,-€ p.P.)
(im Finnland-Bericht habt ihr erfahren, dass ich in einer MiG-21 mitfliegen würde (sowjet. Düsenjäger, außer Dienst). In Russland sind Flüge möglich, kostet ca. 20.000€, alles Bakschisch inklusive)
Das Ding hier kommt dem schon nahe – und wurde zur wildesten Achterbahn Österreichs gekürt.
Ich liebe Achterbahnen, war aber echt am schnaufen danach … (bis 80 km/h und bis zu 5G). So sieht das von innen aus:
https://www.youtube.com/watch?v=oRlVAP9Aga8


Zum essen:
Bosna (ca. Gegenentwurf zur Currywurst),
Langos (ungar. Hefefladen, frittiert, mit Käse und Knoblauch).
 

Kaffeehaus
Das Kaffeehaus ist eine Wiener Institution. Schicke Kellner (großteils männlich), teils rote Plüschbänke, Ruhe. Man kann so lange sitzen wie man will. Die Kaffeesorten sind berühmt, ich probiere sie (fast) alle. (Der Maria-Theresia-Kaffee, mit Orangenlikör, ging sich nicht mehr aus).
Ob sie gut sind, ist sehr Geschmackssache.
Mein Liebling: Überstürzter Neumann
Eine Tasse mit Schlagobers, dazu ein Minikännchen Kaffee, den ich darüber kippe („überstürze“). Vom Mischen weg ist das Ganze schon lauwarm (wie die meisten anderen Sorten auch).
Für Selbermacher (wie mich): Bio-Schlagsahne (= ohne Caragen) schlagen, Kaffee aus dem Espressokocher drüber. Dann ist er auch warm ...

 

 

 
Im Museumsquartier laufen wir öfter herum; besuchen spontan eine Gratis-Ausstellung zum Thema „Emotionale Beeinflussung“. Beispiel: ein Politiker (der Künstler mimt einen) nimmt an jedem Event teil, lässt sich gerne ablichten und wohllautende Zeitungsartikel schreiben. Gerne wähle ich ihn, auch wenn er überhaupt kein Programm hat …
 
In einem der Automaten kaufe ich für 2 EUR eins der Büchlein:
Große Überraschung:
In den Texten aus den 1920/30ern geht es um:
- Die Ungleichverteilung von Arbeit und Nahrung
- Es gibt genug Nahrung für alle,
- Aber nicht genug Arbeit für alle
- Also ist eine Entkopplung beider Elemente notwendig
Wie gesagt: das stammt aus den 1930ern (!).
 
Wir kochen brav selber (um Geld für die nächsten Exkursionen zu sparen, und in Ruhe die Eindrücke des Tages verarbeiten zu können).
Der Unterschied zwischen Stadt und Land ist mir dabei klar geworden:
- In der Stadt sitzt man in eher kleinen Wohnungen, die (durch andere Gebäude) ggf. wenig Tageslicht abbekommen.
- Wer dazu noch alleine wohnt, fragt sich schon, ob er für Kaffee oder Essen zuhause hocken möchte, oder quer über die Straße geht (ins Café oder Restaurant). Entsprechend groß ist das Angebot
- An den Läden kommt man auf dem Heimweg von der U-Bahn immer vorbei (= wenig kaufen).
- Auf dem Land sind Wohnungen größer. Eingekauft wird mit dem Auto, also gleich etwas mehr. Deshalb koche ich eher selbst und hocke dann in der Bude.

 


Tiergarten Schönbrunn
Der älteste Zoo „wo gibt“, bzw. der älteste noch existierende, gegr. 1752; wurde 2014 zum „besten Zoo Europas“ gekürt. Er ist nicht zufällig im Schönbrunner Schlosspark.
Was ist imposanter als eine große Gartenanlage, exotische Pflanzen, einzigartige Kunstwerke, oder das alles zusammen?
Klar: lebende exotische Tiere!
Was ist besser als lebende exotische Tiere?
Klar: noch mehr lebende exotische Tiere!
So wurde aus dem adligen Protzgarten irgendwann eine öffentliche Anlage, die bis heute beseht.

Zoo-Highlights:
Koalas, Panda (Mutter beim Bambusfressen (Leihgabe der VR China)), gähnende Python, Ameisenbären, Nashorn (wälzt sich im Schlammloch, stellt sich danach zum trocknen in die Sonne), Bienenfresser-Fütterung (Vögel fangen Insekten im Flug, schlagen sie aus angeborenem Reflex gegen einen Ast, damit der Stachel abbricht), Aquarium: 2 Flundern, halb im Boden vergraben. O-Ton Besucher: die schaung aus wia Palatschinken.

Nach so viel anschauen brauchen wir eine Pause. Und beobachten dabei die Raben (oder Krähen). Wir mögen Raben. Regelmäßig fliegen sie über den Biergarten, auf Patrouille, schauen ob etwas für sie abfällt. Reiher, oder andere schöne Vögel, werden abgedrängt. Hier ist „Raben-Hood“, und die wird verteidigt. Wenn hier etwas abfällt, dann für sie.

 


Palmenhaus:
ab 1880, damals mit Kohle beheizt. Eins der wenigen alten die noch stehen.

 

Wüstenhaus (gleich gegenüber)
in der „Madagaskar-Ecke“:
Strahlenschildkröte: die eine schiebt die andere von der Wärmelampe weg, es klingt/dröhnt laut nach dem Schaben mit einem Eimer.
- Geschlechtsverkehr der Schildkröten: klingt nach Blasebalg
- die rot-leuchtenden Madagaskarweber verteidigen ihren Luftraum, jagen sich auch gegenseitig. Verteidigen „ihren“ Futternapf, Weibchen werden vertrieben, notfalls im direkten Anflug, mit Schnabel voraus

 

 

Sind die Wiener nun unfreundlich?
Wien war einst die Hauptstadt eines Weltreichs. Aus diesen Gebieten kommen bis heute viele Menschen.

Wien war einmal die fünftgrößte Stadt der Welt (um 1914). Danach wanderten viele ab, die Einwohnerzahl von damals (2,1 Mill.) ist bis heute nicht wieder erreicht.

 

Ich habe stets alles bekommen und wurde korrekt behandelt. Nur manchmal karg an Worten und Mimik. Das kommt uns vielleicht unfreundlich vor – aber aus Deutschland bin ich Schlimmeres gewohnt. Und mehrfach waren Leute wirklich freundlich zu uns.
Im BIPA passiert dann das hier:
Die Kassiererin fragt nach unserer Kundenkarte. Negativ.
Kramt, holt eine aus dem „Strandgut“ hervor und miept, wir dürfen 0,19 EUR weniger zahlen.


Für unseren guten Namen erhalten wir Schlüssel und Auto zurück; verlassen Stadt und Land.
 
„Nach Kärnten“ sagt das Schild an der Autobahn.
Für Exil-Kärntner, die in die Heimat wollen? Eher für Wiener, die zum Skifahren wollen.
 

 

BRATISLAVA


(Slowakei: 10 EUR Autobahngebühr. An der Grenze am Automaten zahlbar, oder online vorab)


Die slowakische Hauptstadt überrascht uns mit einer mittelalterlichen Altstadt. Türme, Häuser, Gassen – alles noch da. Moderne Geschäfte und Restaurants sind dort zuhause. Wir gehen ins Urban Bistro, die jungen Leute dort sprechen englisch und zaubern leckere Sachen.
Auffallend viele chin. Touristen erkunden die Altstadt. Woher die wohl kommen? Vielleicht mit dem Dampfer von Wien die Donau runter (und zurück).
 Bratislava (früher: Pressburg) war immer „Multikulti“ gewesen, lange bevor es den Begriff gab, und wird es wieder.
Wir parken etwas außerhalb des Zentrums, an der Donau, sehen so die sozialistischen Bauten.
Auf der weiteren Fahrt wird klar: Slowaken sind Racer.
 

 

 

In Trnava halten wir beim Tesco, Souvenirs kaufen: engl. Schwarztee, slowakischen Wein, Snacks. Ja, richtig gelesen: hier wächst Wein. An der Grenze zu Ungarn und zum Burgenland.
Vor dem Supermarkt steht eine Holzbude, die Wein verkauft. Zwei Männer kaufen sich je 1 Literflasche, mit Bügelverschluss; einer roten, einer weißen. Sie nehmen je einen kräftigen Schluck aus der Pulle, dann tauschen sie, zum vergleichen.


Unsere „Rally“ führt uns in die Kleinen Karpaten. Ich fahre flott, wechsle teils kurzentschlossen die Spur, um Abwzeigen noch zu kriegen etc. … (passe mich also an), werde dennoch ständig überholt.
 
Wir übernachten auf einem der Hügel, mitten im Wald, im „Motel na vrchu“ (Pezinok), in den Kleinen Karpaten.
Überraschung: die älteren Leute dort sprechen deutsch (kein englisch).
Das Haus ist ein beliebtes Restaurant und gut besucht. Dann leert es sich, wir sind ziemlich allein, an der Kurve, mitten im Wald.
Der Witz: ich hatte meine „Horrorstory“ aus Melk weitergeträumt, und dank der Slowakei wird es eine lustige Geschichte werden.
Viel alter Charme hat sich in „Osteuropa“ erhalten. Ich mag das.
Im Radio: tschechischer Poprock der 90er (Radio Impuls CZ), herrlich altmodisch.

Zum Frühstück gibt es Bacon and Eggs, mit Frühstücksfernsehen über dem Tresen. Aber der Wirt dreht den TV verlegen zur Seite, der Softporno ist eher nicht für Touristen gedacht
 

o.r.: slowakisches Bier in seiner natürlichen Umgebung


Dann fahren wir wieder westwärts. Bei Bratislava kommt von rechts ein Konvoi mit Blaulicht auf die Autobahn: etwa ein Dutzend Polizeiautos, sowie 3-4 schwarze Limousinen und Scheißhäuser (SUV). Sieht nach Politikern aus, die in einer Eskorte zum Flughafen gebracht werden.
Wir merken kaum, dass wir wieder in Österreich sind (auf der Landstraße). Die Dörfer im Burgenland sehen gleich aus: an der Straße entlang reihen sich Häuser, mit Zaun oder Mauer, und Garten dahinter. Die Häuser sind gepflegter und die Straße besser in Schuss. Ansonsten sieht es noch aus wie bei den Slowaken …
 
Wir verlassen „Osteuropa“ und fahren die Alpen hoch. Es beginnt zu schneien. Nächster Stopover:
SALZBURG
Auf dem Mönchsberg, über der Stadt, liegt das Museum der Moderne; mit schönem Café und Ausblick über die verschneite Stadt.
Nach dem Besuch verstehe ich die PopArt.
Kunst ist ein Happening, mit geringer Halbwertszeit
Auch als Protest gegen die „Hohe Schule“
Somit ein „Stilbruch“
 
BEISPIEL:
Aufblasbare Wohnkuppeln von Walter Pichler (1960er). Der Künstler selbst antwortet in einem Interview von damals: seine aufblasbaren Wohnkugeln sind ein Hingucker, flankieren eine Ausstellung, werden aber danach weggeworfen. Kunst als Event, nicht mehr für die Ewigkeit ...
Ebenfalls vertreten, und typisch für die Moderne:
Erika Giovanna Klien
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/erika-giovanna-klien/

Im Museums-Shop stöbern wir ausgiebig (das schlechte Wetter hält uns drin), ich bei den reduzierten Büchern und Broschüren, und finde Inspiration.
 

In Salzburg gäbe es noch viel zu sehen, doch wir machen nur Station – im Alpenländischen (fast daheim), auf dem Rückweg aus „Osteuropa“.

 

 

ANHANG Wien:

 

2. Reihe von oben: Wien, Minoritenkirche. Barockisierte Spätgotik ...

 

M.l.: "Alt zu Alt" (Karlsplatz + Karlsplatz-Café), Wien

 

l.u.: im Naturhistorischen Museum, Wien

 

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KLANGKISTE       Musik aus der "Schmähtankstelle":

 

Ostbahn Kurti & die Chefpartie "Da Dings"

https://www.youtube.com/watch?v=pAr2225wDT4

 

Kurti träumt davon, wie es wäre, berühmt zu sein. Alle erkennen und mögen ihn: der Wurstverkäufer an der Haltestelle, Frau Gerti von der Wäscherei, alle Nachbarn ...

Er wäre bekannt, wie Karl Schranz, Johannes Heesters, und (der Wallfahrtsort) Mariazell.

(wäre er wirklich so berühmt, würde er wohl woanders wohnen, kochen und waschen lassen, ...)